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Technik-Lexikon
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Technik-Lexikon

In der Computerwelt gibt es unzählige Begriffe. Mit unserem Technik-Lexikon möchten wir Ihnen einige Begriffe näher bringen und kurz erläutern. Sollte Ihnen hier einige Fachbegriffe fehlen oder mehr Informationen benötig werden, empfehlen wir Ihnen die freie Enzyklopädie Wikipedia.

Index
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A |

ADF (Automatic Document Feeder)
Der automatische Dokumenteneinzug ist i.d.R. bei Multifunktionsdruckern oder Scanner verbaut. Hierbei werden einzelne Blätter von einem Papierstapel über eine Durchlichteinheit eingezogen, verarbeitet und anschließend wieder ausgegeben. Im Gegensatz zu einem automatischen Duplex Dokumenteneinzug wird das Dokument nur einseitig, nicht doppelseitig, eingezogen und verarbeitet.

AGP (Accelerated Graphics Port)
Ist eine Schnittstelle die speziell für die Kommunikation zwischen Grafikkarte und Hauptplatine entwickelt worden ist. Die Technologie basiert auf dem PCI-Bus. Als letzte Ausbaustufe wurde der Standard AGP 8x entwickelt. Seit 2006 wurde die AGP Schnittstelle durch die Entwicklung von PCI-Express (PCI-X) abgelöst.

Analogsignal
Analogsignalstärken können jeder Zeit stufenlos ein Minimum oder Maximum annehmen. Die Informationen werden in der Regel durch wechselnde elektrische Spannungen und Frequenzen übermittelt. Beim Analogsignal sind im Gegensatz zu Digitalsignalen auch kleine Abweichungen von Bedeutung.

ANSI-Lumen
Die Angabe der ANSI-Lumen findet man heutzutage nur bei Videoprojektoren. Je höher der Wert, desto heller erscheint das Bild.

Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher, manchmal auch Hauptspeicher genannt, ist ein nicht resistenter Speicher. Daten und Programme werden temporär auf den Arbeitsspeicher abgelegt um später wieder darauf zurückgreifen zu können. Der Zugriff hierbei erfolgt um ein vielfaches schneller als bei einer gewöhnlichen Festplatte.

ATX (Advanced Technology Extended)
Das ATX-Format ist eine Norm für Gehäuse, Netzteile, Hauptplatinen und Steckkarten von Computern für die Größe und Anordnung der Hardware. Das ATX-Format sowie die kleiner Version Micro-ATX (μ-ATX) sind bis heute die beherrschenden Formfaktoren bei PCs.

Audioformat
Ist ein spezielles Datenformat, das Toninformationen einer Audiodatei beinhaltet. Um Audiodaten zu speichern werden heutzutage verschiedene Formate verwendet wie zum Beispiel: WMA, MP3, AAC, WAV, MID, etc.

AVCHD (Advanced Video Codec High Definition)
Ein digitales Aufzeichnungsformat für Camcorder, Digitalkameras oder Handys mit bandloser Aufzeichnung auf digitale Datenträger, wie zum Beispiel DVDs, SD-Karten, Memory Sticks, Festplatten oder Festspeicher. Als Codec wird das Format H.264/MPEG-4 AVC verwendet.

B |

Backup (Datensicherung)
Eine teilweise oder vollständige Kopie der auf einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein anderes Medium. Die gesicherten Daten auf dem Speichermedium werden als Sicherheitskopie bezeichnet. Eine Wiederherstellung der der Originaldaten bezeichnet man als Datenwiederherstellung, Rücksicherung oder Restore.

BD-Live (Blu-Ray Live)
Versorgt den Zuschauer mit Extras und Zusatzinhalte zum eingelegten Film (Blu-Ray Disc). Voraussetzung für BD-Live ist jedoch ein LAN- oder Ethernetanschluss, um eine Verbindung mit dem Internet herstellen zu können.

Betriebssystem (Operating System - OS)
Das Betriebssystem ist eine Software, die die Verwendung des Computers ermöglicht. Es verwaltet die einzelnen Bereiche der Hardware und steuert die Ausführung von Anwendungsprogrammen. Ein Betriebssystem kann auf Kommandozeilenebene oder mit einer grafischen Oberfläche bedient werden. Beispiele hierfür sind: Free-DOS, Linux, Mac OS oder Windows.

Bilddateiformat
Ist ein Speicherformat für Bilder. Das Bildformat wird in der Regel mit der entsprechenden Dateiendung bezeichnet. Die Standartformate sind JPG, GIF und BMP.

Bildwiederholfrequenz/Bildwiederholrate
Die Bildwiderholfrequenz gibt an wie viele Einzelbilder pro Sekunde ausgegeben werden, unabhängig ob es auf einem Monitor, einem Fernseher oder einer Projektor ausgegeben wird. Sie wird in der Einheit Hertz (Hz) angegeben.

BIOS (Basic Input Output System)
Das BIOS ist die Firmware des PCs. Es ist ein Programm welches direkt nach dem Start des Computers geladen und ausgeführt wird. Die Hauptaufgabe besteht darin, die angeschlossene Hardware zu starten um im Anschluß das Betriebssystem zu laden. Das BIOS befindet sich in einem nichtflüchtigen Speicherbaustein auf der Hauptplatine des Computers.

Bitrate
Die Bitrate verdeutlicht eine Datenmenge im Verhältnis zur Zeit. Als kleinste Dateneinheit wird das Bit verwendet, weshalb man auch oft von Bitrate spricht. Ein vielfaches der Einheit wird mit dem entsprechenden Einheitenvorsatz dargestellt und meist als Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) oder Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ausgegeben.

Blu-Ray-Disc (BD)
Die Blu-Ray Disc ist ein digitales optisches Speichermedium und tritt als Nachfolger der DVD an. Aktuell bietet die Blu-Ray-Disc einen Speicherplatz von 25GB bzw. 50GB an. Zukünftig soll es weitere Versionen mit einer höheren Speicherdichte geben.

Bluetooth (BT)
Bluetooth ist ein Standard für Datenübertrag und bietet die Möglichkeit unterschiedliche Geräte innerhalb eines Personal Area Network (PAN) miteinander zu verbinden. Die Anwendung von Bluetooth findet hauptsächlich bei Handys, Notebooks, Headsets und Freisprecheinrichtungen statt. Zusätzlich gibt es unterschiedliche Geräteklassen die eine Datenübertragung bis zu 100 Metern ermöglicht. Aktuell ist die Bluetoothversion 2.1 mit Enhanced Data Rate (EDR).

Boxed
Im PC-Bereich werden Produkte als "boxed" bezeichnet, wenn diese mit Zubehör und Verpackung ausgeliefert werden. Der Begriff "boxed" wird insbesondere bei Prozessoren verwendet. Hier wird ein passender Kühler inkl. Wärmeleitpad oder Wärmeleitpaste verkauft. Bei Software hingegen ist ein Datenträger enthalten.

Brenner
Das Bespielen von optischen Rohlingen mit Daten bezeichnet man als brennen. Es gibt CD, DVD und BD-Brenner. Je nach Abwärtskompatibilität können die unterschiedlichen Formate von den verschiedenen Standards gelesen und beschrieben werden (Bsp.: mit einem DVD-Brenner können DVDs und CDs gelesen und beschrieben werden. CD-Brenner können hingegen nur CDs lesen oder beschreiben).

Brennweite
Damit wird z. B. der Abstand zwischen Linse und Filmebene eines Objektivs bei Kameras angegeben. Umso größer die Objektiv-Brennweite (Tele) ist, desto größer können entfernte Motive dargestellt werden. Bei einer kleinen Brennweite (Weitwinkel) passt in kleinen Räumen ein größerer Bereich auf das Bild.

Bulkware
Bei Bulkware handelt es sich um ein EDV-Artikel, die nur minimal verpackt und in der Regel ohne Zubehör ausgeliefert werden. Der wesentliche Vorteil von Bulkware gegenüber der herkömmlichen Version eines EDV-Artikels ist der geringere Preis, da auf Zubehör größtenteils komplett verzichtet wird.

Byte
Computerdatengröße wird in Byte gemessen. 1 Byte ist sind acht Bits (kleinster Datenzustand).
1Kilobyte (KB) sind 1024 Byte
1Megabyte (MB) sind 1024 Kilobyte
1Gigabyte (GB) sind 1024 Megabyte

C |

CI, CI+ (Common Interface)
Schnittstellen an Empfangsgeräten für DVB- und Satellitenreceiver. Wird für Entschlüsselungsmodule verwendet, die den Zugriff auf geschützte Programme von Bezahl-TV-Sendern regeln. Die CI+ ist eine Weiterentwicklung von CI. CI+ verarbeitet Verschlüsselungstechniken welche von CI nicht bearbeitet werden können. Die benötigte Karte wird vom Pay-TV Anbieter zur Verfügung gestellt. Die Smartkarte beinhaltet den Schlüssel, um die codierten Daten mit Hilfe des CI/CI+ zu entschlüsseln.

Cloud Computing
Bestehende IT-Infrastrukturen (Bsp.: Rechenkapazität, Datenspeicher, Programme, Dienste) werden je nach Bedarf angepasst und über ein Netzwerk/Internet zur Verfügung gestellt.

COM-Port (serieller Anschluß)
Über den Seriellen Anschuss werden zum Beispiel Maus oder Modem angeschlossen. Dieser Anschluss kommt aus der Computertechnikwelt und wird auch als V.24 Schnittstelle oder COM-Port bezeichnet. Der Standard für serielle Stecker und Buchsen heißt RS232.

CPU (Central Porocessing Unit)
Die CPU ist die Rechenzentrale des PC. Die Befehle des Betriebssystems/Software werden von millionen kleiner Transistoren bearbeitet. Je höher die Leistung eines Prozessors ist, umso schneller kann der PC anstehende Aufgaben bearbeiten. Neben der Taktfrequenz ist auch die Aktualität des Prozessors entscheidet über dessen Leistungsfähigkeit.

Crossfire
Ist eine von ATI eingeführte Technik, mit der man bis zu 4 PCI-Express-Grafikkarten in einem Computersystem zusammenfassen kann. Diese Technik wird bei leistungsstarken Computern für eine schnellere Berechnung von 3D Grafiken eingesetzt.

D |

Datentarif
Dieser Begriff kommt oft bei der Nutzung des Internets über das Handy oder UMTS USB-Stick zum Einsatz. Die Mobilfunkbetreiber bieten hierfür bestimmte Datentarife an (Bsp.: Flatrate).

DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory)
Ist eine bestimmte Normung des Arbeitsspeichers. Gegenüber dem herkömmlichen SDRAM-Speicher überträgt DDR zwei Datenpakete pro Taktsignal. Zu beachten sind unterschiedliche Ausführungen in der Bauform (DIMM oder SO-DIMM) und der Standards (DDR, DDR2, DDR3).

Dezibel (dB)
Ist die Maßeinheit zweier Größen, also z.B. Lautstärke oder den Unterschied zwischen einer Signal-Spannung und eine Referenz-Spannung. Ein startendes Düsenflugzeug erzeugt z.B. 130 dB.

Digitaler Audioanschluß
Digitale Tonsignale werden ohne Verluste über optische oder koaxiale Ausgänge geleitet, wie zum Beispiel bei Heimkino-Anlagen. Digitale Audioanschlüsse sind auch in PC-Soundkarten vorhanden.

Digitalsignal
Digitalsignale können die Werte 0 und 1 annehmen. Die Übertragung von Digitalsignalen ist nicht so anfällig für Verfälschungen wie bei Analogsignalen da alle Spannungen über dem Schwellenwert als 1 erkannt werden

Display Port
Ist ein durch die VESA genormter universeller und lizenzfreier Verbindungsstandard zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Hauptanwendungsbereich ist der Ansschluß von Bildschirmen oder Fernseher an Abspielgeräten oder Computer. Im Gegensatz zu DVI ist der Diplayport-Standard einfacher zu erweitern, unterstützt sowohl RGB- als auch YCbCr-encodierte Formate, ist weniger Störanfällig und haben kleinerer Steckverbindungen mit optionaler Verriegelung.

Dockingstation
Mit einer Dockingstation verbindet man Notebooks, Digitalkameras, PDAs, Tablet PCs, MP3-Player oder Handys mit einem festen Netz. Mit der Hilfe von Dockingstationen werden vorhandene oder zusätzliche Schnittstellen zur Verfügung bereitgestellt (welche aus Platzgründen am Endgerät selbst fehlen). Bei Notebooks wird auch gerne der Begriff "Portreplikator" verwendet.

DPI (Dots Per Inch, Punkte pro Zoll)
Der Wert ist ein Maß für die Auflösung. Je mehr DPI ein Drucker wiedergeben kann, kann desto höher ist am Ende die Bildqualität. Bei Bildschirmen, Bilddateien und Scannern spricht man von DPI. Bei 300 DPI spricht man von Labor-Fotos.

Dual-Channel
Die Dual-Channel-Technologie erlaubt den Einbau von zwei gleichartigen Arbeitsspeichermodulen zur Steigerung der Übertragungsrate. Sowohl Desktop, Workstation, Server als auch Notebooks können diese Technik verwenden. Diese Technologie wird jedoch nicht von allen Herstellern unterstützt.

Dual Layer (DL)
Die Bezeichnung DL findet man häufig bei DVDs oder Blu-Ray Discs. Daten werden durch den Laser auf zwei Schichten beschrieben oder gelesen. Dadurch wird die Kapazität des eingesetzten Mediums um das doppelte erhöht.

DVB (Digital Video Broadcasting)
Steht für digitaler Videorundfunk. Dabei unterscheidet man das gesendete Signal anhand des Übertragungsweges:
DVB-C / Übertragung per Kabel/Kabelfernsehn.
DVB-T / Übertragung über die Hausantenne/Tischantenne
DVB-S / Übertragung per Satellit. Die Weiterentwicklung von DVB-S ist DVB-S2.

DVD (Digital Versatile Disc)
Ist ein optisches Speichermedium, das von einem Laser gelesen und beschrieben wird. Auf den DVDs können unterschiedliche Daten wie zum Beispiel Filme oder Spiele gespeichert werden. Es gibt verschiedenen Speicherkapazitäten von DVD-Formaten.

DVI (Digital Video Interface)
Mit dem DVI-Anschluss kann man das Bild digital z.B. von einer Grafikkarte zu einem Videoprojektor oder PC-Monitor übermitteln. Analoge Videosignale werden mit dem DVI-Anschluss nach VGA-Norm übertragen. Zu beachten sind die zum Teil unterschiedlich verwendete Steckerarten (DVI-I, DVI-D, DVI-A).

E |

Express-Card
Express-Card ist ein PC-Steckkarten-Standard, der meist in Notebooks eingesetzt wird. Mit einer Express-Card können ohne Probleme Funktionen nachgerüstet oder erweitert werden. Im Gegensatz zum Vorgänger PCMCIA ist die Express-Card kleiner, stromsparender und leistungsfähiger.

F |

Farbtiefe
Die Farbtiefe wird in Bit angegeben und zeigt die Anzahl der Farbtöne an, die dargestellt werden können. Die Farbe des Bildes erscheint natürlicher je höher der Wert ist. 1Bit sind zwei Farben (schwarz und weiß). 256 Farben kann man mit 8Bit darstellen. Ab 24Bit ist eine naturgetreue Darstellung mit 16,7 Millionen Farben möglich.

Firewall
Ist die Überwachung des Datenverkehrs zwischen Internet und PC. Wird zum Beispiel versucht eine Verbindung herzustellen die nicht gewünscht ist, kann die Firewall den Verbindungsaufbau verhindern. Es gibt Firewalls als Software oder auch als Hardware welche beispielsweise in einem Router integriert sind.

Full-HD (1080p)
Dies steht für die Fähigkeit von HDTV-fähigen Geräten (Fernseher, Monitore, Blu-Ray Player, Multimediacenter) welche die höchstmögliche HDTV-Auflösung von 1920x 1080 Pixeln ohne Abstriche darstellen können.

G |

GPRS (General Packet Radio Service)
Ist ein paketorientierter Dienst zur Datenübertragung über das herkömmliche GSM-Mobilfunknetz. Es ist eine Datenübertragungsrate von bis zu 171,2 kbit/s möglich.

GPU (Graphics Processing Unit)
Die meisten Grafikkarten kommen mit einem GPU von Nvidia, ATI oder Intel zum Einsatz. Die Bildschirmausgabe von PCs und Spielkonsolen wird über GPU gesteuert.
Eine GPU erfüllt ähnliche Aufgaben wie eine CPU (Prozessor) im Computer, allerdings ist GPU speziell für die Berechnung und Verarbeitung von Text und Grafik ausgelegt.

Grafikkarte
Für die Bilddarstellung auf dem Monitor ist eine Grafikkarte notwendig. Grafikkarten werden entweder über PC-Erweiterungskarten mit der Hauptplatine verbunden oder sind direkt auf der Hauptplatine (onboard) verbaut.

Green IT
Die Nutzung von IT soll über Ihren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend ablaufen. Die ökologischen Aspekte erstrecken sich vom Design über die Produktion und deren Verwendung bis hin zur Entsorgung.

H |

HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection)
Ist ein Schutz gegen Kopien von Audio- und Videosignalen. Eingesetzt wird HDCP bei digitalen Anschlüssen wie DVI und HDMI. Zum Abspielen und weitergeben des geschützten Inhaltes braucht man ein Gerät das HDCP unterstützt.

HDD (hard disk drive)
Ein Festplattenlaufwerk speicher die Daten auf eine magnetisch rotierende Scheibe. Das Auslesen der Daten erfolgt durch eine Abtastung der magnetisierten Oberfläche.

HDMI (High Definition Multimedia Interface)
Ist ein Anschluss für digital abgespeicherte Signale, wie zum Beispiel Bild- und Tonsignale die ohne Verluste übermittelt werden. Der HDMI Standard wird zum Beispiel bei hochauflösender Bildquelle wie HD-Fernsehern oder Blu-Ray-Player eingesetzt.

HD-Ready
Ist eine Kennzeichnung für Geräte, die hochauflösendes Fernsehen wiedergeben können. Das "HD-Ready" Logo ist aktuell das einzige herstellerübergreifende Zertifikat in Europa, das eine Mindestkonfiguration für HDTV-Geräte ausweist. Ein "HD-Ready" Logo darf bei einem Gerät erst dann versehen werden, wenn es:
- eine native 16:9-Auflösung von wenigstens 720 Zeilen hat,
- über (mindestens) einen analogen YPbPr-Komponenteneingang verfügt,
- (mindestens) einen HDCP-verschlüsselungsfähigen digitalen Eingang (DVI-D/-I oder HDMI) besitzt und
- über beide Eingänge (jeweils bei 50 und 60 Hertz, beim digitalen unverschlüsselt und verschlüsselt)
          o Vollbilder von 1280 × 720 Pixeln (720p) und
          o Halbbilder von 1920 × 1080 Pixeln (1080i) annehmen kann.

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access, 3G)
Ist ein Übermittlungsverfahren für die dritte Mobilfunk-Generation UMTS. Größere Datenmengen oder Downloads können ohne Kabel oder WLAN durchgeführt werden.

HDTV (High Definition Television)
Bietet eine besseren TV-Standard als PAL durch senden eine höhere Auflösung. Aktuell senden in Deutschland einige Sender in folgenden HDTV-Varianten: 1080p, 1080i, 720p.

I |

IT (Informationstechnologie)
Dient als Sammelbegriff für verschiedenste Computertechniken und Telekommunikation.

K |

Kontrast
Gibt das Verhältnis zwischen dem hellsten weiß und dem dunkelsten schwarz an (z.B. bei Videoprojektoren). Für lebendige und brillante Bilder sorgt ein hoher Kontrastumfang.

L |

LAN (Local Area Network)
Innerhalb dieses lokalen Netzes können Computer miteinander verbunden werden. Ein LAN ist zum Beispiel ein Heimnetzwerk in dem mehrere PCs miteinander auf einen Internetanschluss zugreifen. Die Verbindungen können per WLAN (kabellos) oder per Kabel hergestellt werden.

Laserdrucker
Mit Hilfe von erhitzten Tonerpartikeln wird das Dokument auf dem Papier fixiert. Die Belichtung und der Druck erfolgt in einem Durchlauf. Ab einem gewissen Druckvolumen ist ein Laserdrucker kostengünstiger als vergleichbare Tintenstrahldrucker.

LCD (Liquid Crystal Display)
Bei einem LCD Bildschirm wird das Licht durch Flüssigkristalle und deren Polarisation beeinflusst. Durch die Anlegung einer bestimmten Spannung ändern sich die Ausrichtung der Flüssigkristalle und dadurch die Durchlässigkeit für polarisiertes Licht.

LED (Light Emitting Diode)
Eine Leuchtdiode besteht aus mehreren elektronischen Halbleiter-Bauelementen. Im Gegensatz zu Glühlampen, die ein kontinuierliches Spektrum aussenden, verbreitet ein LED-Licht eine bestimmte Farbe. Die Farbe des Lichts ist abhängig vom verwendeten Material.

M |

MFP (Multifunktions-Printer)
Ein MFP kann gegenüber einem herkömmlichen Drucker zusätzliche Aufgaben wir z.B. scannen oder kopieren durchführen.

Modem-Modulator/Demodulator
Modems verwandeln digitale Daten in Signale, die für analoge Leitungen geeignet sind. Je nach verwendeter Technik gibt es unterschiedliche Modems.

Mulicore CPUs
Durch die Multicore-Technik hat man mehrere Kerne in einem Prozessor vereint. Gleichzeitig anstehende Aufgaben können so auf die verschiedenen Kerne aufgeteilt werden. Häufig wird dadurch eine schnellere Programmausführung gewährleistet. Beispiele moderner Multicore CPUs sind: Core 2 Duo, Core 2 Quad, Dual Core, Quad Core, etc.

Multi-Touch
Mehrere Eingaben können auf einem Touchscreen gleichzeitig getätigt werden.

N |

Netbook
Netbooks sind im Vergleich zu Notebooks einfach ausgerüstet und verfügen i.d.R. über eine Bilddiagonale von 10,1 Zoll oder weniger. Eine hohe Akkulaufzeit und geringes Gewicht stehen vor der Rechenleistung.

Triple-Channel
Die Triple-Channel-Technologie erlaubt den Einbau von drei gleichartigen Arbeitsspeichermodulen zur Steigerung der Übertragungsrate. Sowohl Desktop, Workstation, Server als auch Notebooks können diese Technik verwenden. Diese Technologie wird jedoch nicht von allen Herstellern unterstützt.

O |

OLED (Organic Light Emitting Dioden)
Ist eine organische Leuchtdiode, welche auf dünnfilmigen leuchtenden Bauelementen basiert. Ein hoher Kontrast bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch findet diese Technik ihr Einsatzgebiet überwiegend in Smartphones oder Tablet-PCs.

P |

PCI-Express (PCI-E, PCIe)
PCIe ist der Nachfolger von PCI, PCI-X und AGP. Über die Steckverbindung werden Erweiterungskarten im Computer (z.B. Grafikkarte) angeschlossen.

PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association)
Sind Erweiterungskarten für mobile Computer. In modernen Notebooks wird hingegen nur noch der Express-Card-Anschluß verbaut.

Pixel (Bildpunkt)
Digitale Bilder setzen sich aus Bildpunkten zusammen. Alle Bildpunkte werden als Pixel (px) bezeichnet, dabei ist die Bildpunktanzahl als Zahlenpaar wie z. B. 1024x768 (waagerecht mal senkrecht) angegeben.

R |

Retail
Ist eine Soft- oder Hardware, die z. B. bei einem DVD-Brenner bei liegt. Neben dem Treiber und einem Handbuch können auch Kabel und Brennprogramm in der Verpackung erhalten sein. 

Router
Durch einen Router können mehrere Netzwerkgeräte gekoppelt oder getrennt werden. Dabei analysiert der Router die ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse und blockt diese oder leitet sie weiter. Geroutete, d. h. weitergeleitete, Pakete gelangen so entweder in ein direkt am Router angeschlossenes Zielnetz oder werden zu einem anderen im Netz erreichbaren Router weitergereicht.

S |

SaaS (Software as a Service)
Ist ein Mietmodell für Software. Dabei werden dem Kunden keine Lizenzen verkauft, sondern entsprechend der Kundenanforderung die Software zur Verfügung gestellt. Vorteile sind unter anderem eine einfachere Skalierbarkeit, schnelle Anpassungsfähigkeit sowie Kostenersparnisse.

SAS (Serial Attached SCSI)
Nachfolger der bisherigen parallelen SCSI-Schnittstelle. SAS baut auf dem S-ATA Standard auf, bietet jedoch höhere Übertragungsraten und Skalierbarkeiten im Serverbereich.

Scanner
Mit einem Scanner kann man Texte oder Bilder in einen PC einlesen. Vergleichbar zu einem Kopiergerät werden Vorlagen optisch abgetastet und anschließend als Datei auf dem Rechner abgelegt.

Serial-ATA (Serial Advanced Technology Attachment)
Dient hauptsächlich zum Datenaustausch zwischen Festplatten und Hauptplatine. Im Gegensatz zur älteren Technik IDE besitzt S-ATA mehrere Vorteile. Neben der schnelleren Datenübertragung und einfachen Kabelführung können nun auch Datenträgern im laufenden Betrieb ausgetauscht werden.

Server
Ist ein Zentraler Rechner im Netzwerk, auf dem Clients Zugang zu Daten und Programmen erhalten.

Service Pack
Ist eine Sammlung von Fehlerkorrekturen und Programmergänzungen für Windows, welche in einem einzelnen Paket zusammengefasst werden. Mit einem Servicepack werden alle Entwicklungen (Patches) nach dem Erscheinen des Betriebssystems nachträglich aufgespielt.
 
SSD (Solid State Drive)
Ist ein Speichermedium das wie eine Festplatte eingebaut und genutzt werden kann. Die Vorteile der SSD sind der geringe Energieverbrauch, kurze Zugriffszeiten und geringe Hitzeentwicklung. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Daten in nichtflüchtigen Speichermodulen abgelegt werden.

T |

Tablet PC
Ein Tablet-PC stellt eine Erweiterung herkömmlicher Notebooks dar und ist meistens mit spezieller Software zur Handschrifterkennung ausgestattet. Die Bedienung erfolgt mittels Touchscreen. Beispiele hierfür sind: Motion J3500, Apple iPAD.

Touchscreen
Ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Geräte wie Digitalkameras, PDAs, Smartphones oder Tablet PCs werden vermehrt mit einem Touchscreen ausgestattet. Statt einen Cursor per Maus oder Ähnlichem zu steuern, kann der Finger oder ein Zeigestift verwendet werden.

U |

USB (Universal Serial Bus)
Ist ein universeller Anschluss zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Durch USB können Geräte im laufenden Betrieb miteinander verbunden und automatisch erkannt werden. Die aktuelle Ausbaustufe ist die Version 3.0. USB 3.0 ist abwärtskompatibel zu den bisherigen Standards (1.0, 1.1 2.0) benötigt allerdings neue Kabel und Stecker.

V |

VGA (Video Graphics Array)
VGA ist ein Computergrafikstandard, der bestimmte Kombinationen von Bildauflösung, Farbanzahl sowie Wiederholfrequenz definiert. Der VGA-Anschluss ist analog und wird momentan durch DVI, HDMI und Display Port abgelöst.

W |

WLAN (Wireless Local Area Network)
Bezeichnet ein lokales Funknetzwerk, welches nach dem Standard der IEEE-802.11-Familie aufbaut. In manchen Ländern wird auch der Begriff "Wi-Fi" verwendet.

Z |

Zoll (Inch)
Ist ein Längenmaß, welches häufig bei der Angabe von Bildschirmgrößen verwendet wird. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter.

 


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